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Pandemie erzwingt Maßnahmen zur Eindämmung. Andreas Strehles Sicht auf die Aussetzung des Spielbetriebs.  Von M. O. Merz

Mit der explosionsartigen Ausbreitung des Corona-Virus deutete sich nach Meinung von Andreas Strehle schon Mitte Oktober eine Reaktion der Politik an: „Von daher hielt sich die Überraschung über die Aussetzung der Spielrunde in Grenzen“, bemerkt der Vorstand Fußball des SC Geislingen in einem Gespräch mit SConline. Mit dem Abschneiden seines Sport-Clubs bis zum Shutdown des Amateursports ist er größtenteils zufrieden.

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Überraschend war dann aber doch die Handhabung des Württembergischen Fußballverbandes: „Das rasche Vorziehen entgegen der Bundesvorgabe, die Runde schon in der letzten Woche auszusetzen, geschah unerwartet“, bemerkt Strehle und fährt fort, „wir hätten gerne noch ein Spiel ausgetragen, um das Mammutprogramm danach wenigstens etwas zu entspannen.“

Der Geislinger Funktionär rechnet in diesem Jahr nicht mehr mit einer Fortsetzung: „Der wfv sollte die Vereine umgehend darüber informieren.“ Wann die Meisterschaft nun weiter geht, steht derzeit auch für Strehle in den Sternen: „Ich kann mir vorstellen, dass nach dem 6. Januar wieder das Training beginnt. Mit einer drei- bis vierwöchigen Vorbereitung wären so im Februar wieder Spiele möglich.“ Die Zeit für die Durchführung einer geordneten Runde wird nach Strehles Meinung zwar sehr eng, aber aus heutiger Sicht durchaus vorstellbar. „Natürlich müssten in dem Fall ein paar englische Wochen in den Terminplan eingeschoben werden.“ Alles hänge jedoch vom Pandemie-Verlauf ab: „Selbstverständlich ist der Gesundheitsaspekt ganz klar entscheidend.“

Mit der Begegnung in Plattenhardt wäre das erste Drittel der Saison 20/21 abgelaufen. Wie sieht Andi Strehle die bisherige Runde? „Wir hatten zwei kleine Schwächeperioden durchzustehen. Die Niederlagen in Frickenhausen und Stammheim waren unnötig. Der Trainer und das Team haben aber jeweils schnell wieder zusammengefunden. Mit dem Gesamtabschneiden bin ich zufrieden. Wir haben unser Wunschziel, in der Ligaspitzengruppe mitzumischen, geschafft“, beantwortet er die Frage. Für den Rest der Saison wünscht sich Andreas Strehle mehr Stabilität: „Tobi Flitsch wird mit dem Kader daran arbeiten, die Partien über die gesamten 90 Minuten konstanter zu gestalten.“